Forschungszentrum für Veterinärimpfstoffe  |  2014

Neubau eines Gebäudekomplex für die Bereiche Verwaltung, Labor und Tierhaltung mit Sektion Sicherheitsstufe S2/S3.  |  Hannover

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INFORMATIONEN

Nur bei sehr wenigen Bauaufgaben steht der Anspruch nach Funktionserfüllung so im Vordergrund wie hier. Daneben dominieren das technische und rechtliche Regelwerk das Vorgehen.
Trotz alledem der Ästhetik zum Recht zu verhelfen, muss auch hier der Anspruch sein.
Gerade ein Projekt mit dieser öffentlichen Präsenz muss sich gefallen lassen, unter höchsten Ansprüchen beurteilt zu werden. Es hat zu reagieren auf den umgebenden Raum, darf nicht nach Aufmerksamkeit schreien, muss Anforderungen der  Nachbarschaft erfüllen und soll doch eigenständige Qualität beweisen. Auch noch bei vollständiger Bebauung des Geländes müssen diese Parameter erfüllt werden.
Das Gebäude reagiert nach vorne zur Öffentlichkeit mit größerer Höhe und reduziert sich nach hinten bewusst im Rahmen der Anforderungen. Die Baumassen werden nach Möglichkeit gegliedert, die notwendige Kompaktheit dort wo möglich gebrochen.
Sie spiegeln aber auch den sorgfältigen Umgang mit Gebäudehülle, mit sparsamem Verbrauch von Austauschflächen wieder. Die Öffnungen sind mit Bedacht gesetzt, sie erfüllen die Forderung nach natürlicher Belichtung und reduzieren gleichzeitig Wärmeein- und -austrag.
Die westliche Eingangssituation ist geprägt durch die Aufgabenstellung, soll nicht den Anspruch auf große Außenwirkung erfüllen. Aspekte der Logistik, der Ver- und Entsorgung bestimmen weitere Gebäudeöffnungen.

NF: 5.700 m²
BRI: 65.500 m³
Baukosten: 45,5 Mio €
Bauherr: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH&Co.KG
Fertigstellung: 2013
LP: 1 - 9 (BW-P als Generalplaner)